Dr. med. S. Fenner
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Schwerpunkt: Rekonstruktive und Ästhetische Brustchirurgie

Brustvergrößerung (Augmentation)

Es gibt im Wesentlichen drei Verfahren zur Brustvergrößerung.
» Implantateinlage
» Eigenfetttransplantation
» Einspritzen von Substanzen z.B. Hyaluronsäure (Dieses Verfahren führe ich

aufgrund der ungenügenden Studienlage bei nur temporärem Effekt nicht durch.)

Auch lehne ich das Einspritzen von Fettgewebe direkt in das Brustdrüsengewebe ab, da z.B. durch Verkalkungen und Zystenbildung die Untersuchbarkeit der Brust beeinträchtigt werden kann. Lediglich durch Transplantation von Fettgewebe in den unter der Haut gelegenen Fettmantel (außerhalb des Drüsengewebes) ist eine diskrete Brustvergrößerung möglich. Ein Teil des injizierten Fettgewebes wird dabei vom Körper wieder abgebaut. Nach einer sorgfältigen Untersuchung der Brust werden im Rahmen einer ausführlichen Beratung Erwartungen und Erfolgswahrscheinlichkeit dieser Methode abgewogen sowie mögliche Operationsrisiken und -folgen, notwendige vorbereitende Untersuchungen sowie die Nachbehandlung erörtert.

Das bewährteste Verfahren zur Brustvergrößerung ist die Einlage von Silikongelimplantaten (in Deutschland außerdem zugelassen: kochsalzgefüllte Implantate). Es werden nur qualitativ hochwertige Implantate von Firmen verwandt, die von den nationalen und internationalen Fachgesellschaften anerkennt sind und über entsprechende Garantien verfügen Es stehen eine Vielzahl verschiedener Implantatformen und -größen zur Verfügung: im Wesentlichen anatomisch geformte = tropfenförmige und runde Implantate in verschiedenen Breiten, Höhen und Projektionen.
Man unterscheidet raue, glatte und PU-beschichtete Oberflächen. Die Implantate werden unter Berücksichtigung unter anderem der „Weichteilabdeckung“, des Risikos der Kapselfibrosebildung und der Brustform unter den großen Brustmuskel (der ungefähr die obere Hälfte des Implantates bedeckt), vollständig unter Muskulatur oder unter die Brustdrüse = auf die Muskulatur platziert.
Als Zugangswege und damit resultierende Narbenlokalisation stehen die Unterbrustfalte, die Achselhöhle und der Warzenvorhof zur Verfügung. Die Narben in diesen Arealen sind bei Verwendung exakter Nahttechniken in der Regel unauffällig, zart und blass. Ihre Länge ist von der Implantatgröße abhängig. Wird eine Brustvergrößerung mit einer Bruststraffung kombiniert, sind keine zusätzlichen Narben notwendig.



Praxis für Plastische und
Ästhetische Chirurgie
Dr. Susan Fenner
Meinekestraße 6
10719 Berlin
T.
M.
+49 (0)30 263 272 05
info@dr-fenner.eu
In Kooperation mit den
Berliner Brustzentren:
Evangelisches
Waldkrankenhaus Spandau
DRK-Klinik Köpenick






Die Empfehlung zu Implantatform, -lage und Zugangsweg (d.h. Narbenlokalisation) sind abhängig von der Konstitution und dem Anspruch der Patientin, ihrer Brustform sowie -größe und jeweils eine individuelle Entscheidung, die nur im Rahmen einer ausführlichen Beratung und nach einer sorgfältigen Untersuchung der Brust getroffen werden kann. Hierbei werden verschiedene anatomische Parameter vermessen und anhand derer die optimale Implantatform und -größe berechnet. Durch Einlage von speziellen Probeimplantaten in BH/ Body wird das OP-Ergebnis simuliert und der Patientin die Wahl der Implantatgröße erleichtert. Gleichzeitig werden Erwartungen und Erfolgswahrscheinlichkeit, mögliche Komplikationen sowie notwendige vorbereitende Untersuchungen sowie die Nachbehandlung erörtert. Das Ziel ist eine schön geformte, natürlich wirkende, volle Brust in harmonischer Abstimmung zum Gesamterscheinungsbild der Frau.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose. Wir empfehlen eine Übernachtung in der Klinik nach der Operation, welche auch seitens der Patientinnen meist dankbar angenommen wird. Meist werden Drainagen platziert, die in der Regel am nächsten Tag vor Entlassung entfernt werden. Ein Kompressions-BH sollte sechs Wochen Tag und Nacht getragen werden, gelegentlich wird ein sogenannter Stuttgarter Gürtel, der ein Hinaufrutschen der Implantate verhindern kann, verordnet. Nach der Operation sollten mindestens eine Woche Urlaub eingeplant und auf sportliche Aktivitäten insbesondere mit Belastung der Arme vier bis sechs Wochen verzichtet werden. Das endgültige Ergebnis ist ca. drei bis sechs Monate nach der Operation zu erwarten.
Die Kosten der Operation sind unter anderem abhängig vom operativen Aufwand und werden nur in Ausnahmefällen von den Krankenkassen getragen.