Dr. med. S. Fenner
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Schwerpunkt: Rekonstruktive und Ästhetische Brustchirurgie

Brustverkleinerung (Mammareduktion)

Patientinnen mit einer zu großen Brust beklagen abgesehen von ästhetischen und psychischen Problemen als Folge dieses Gewichtes Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, Kopfschmerzen, einschnürende BH-Träger, Entzündungen in der Unterbrustfalte sowie Beeinträchtigungen beim Sport sowie Haltungsschäden.

Die operative Verkleinerung der weiblichen Brust
beinhaltet im Wesentlichen drei Aspekte:


  1. Die Reduktion des Drüsen- Fettgewebes auf die von der Patientin gewünschte Größe,
  2. das Versetzen des Brustwarzenkomplexes mit bei Bedarf Größen- und Formkorrektur des Warzenvorhofes sowie
  3. die Straffung des Hautmantels.

Letzteres hat Narben im Bereich der operierten Brust zur Folge, deren Länge und Verlauf von der jeweiligen Operationsmethode, der Brustgröße und –form abhängig sind. Bei Verwendung exakter Nahttechniken sind die verbleibenden Narben in der Regel zart und unauffällig.






Wichtig ist, dass in Abhängigkeit von den körperlichen Gegebenheiten –nach einer sorgfältigen Untersuchung der Brüste- und dem Anspruch der Patientin die jeweils optimale Operationsmethode gewählt wird. Dies setzt voraus, dass der Operateur alle Verfahren beherrscht. Die einzelnen Operationsverfahren unterscheiden sich im Ergebnis unter anderem in der Form und deren „Haltbarkeit“, der Narbenlänge, der Empfindsamkeit der Brustwarzen, der Wahrscheinlichkeit der Stillfähigkeit, der Durchblutungssicherheit… z.B. die Methoden nach Hall-Findlay, Lejour, Strömbeck, Mc Kissock, zentraler Stiel, „innerer“ BH, um nur einige zu nennen.

Praxis für Plastische und
Ästhetische Chirurgie
Dr. Susan Fenner
Meinekestraße 6
10719 Berlin
T.
M.
+49 (0)30 263 272 05
info@dr-fenner.eu
In Kooperation mit den
Berliner Brustzentren:
Evangelisches
Waldkrankenhaus Spandau
DRK-Klinik Köpenick
Bei ausgedehnten Befunden übernehmen die Krankenkassen in der Regel die Behandlungskosten. Ein entsprechender Antrag zur Kostenübernahme wird im Rahmen der Beratungsgespräche gestellt. Gleichzeitig werden Erwartungen und Erfolgswahrscheinlichkeit, mögliche Operationsrisiken und-folgen, notwendige vorbereitende Untersuchungen (z.B. Ultraschall oder Mammografie in Abhängigkeit von Alter, Vorerkrankungen und familiärer Belastung) sowie die Nachbehandlung erörtert. Die Operation erfolgt in Vollnarkose. Das entfernte Brustdrüsengewebe wird zum Ausschluss möglicher Erkrankungen feingeweblich untersucht. Der stationäre Aufenthalt dauert wenige Tage und ist z.B. abhängig davon, wann die eingelegten Drainagen entfernt werden können. Im Anschluss ist ein Kompressions-BH sechs Wochen Tag und Nacht zu tragen. Auf sportliche Aktivitäten insbesondere mit Belastung der Arme sollten Sie vier bis sechs Wochen verzichten.
Da sich die Brustform unmittelbar nach der Operation ändert, ist das endgültige Ergebnis drei bis sechs Monate nach der Operation zu erwarten.